Versorgung bei zahnlosen Kiefern

Für die zahnmedizinische Versorgung bei zahnlosen Kiefern haben Patienten meist die Wahl zwischen Prothesen (dem klassischen „Gebiss“) und Implantaten mit Prothesen. Wir erklären in diesem Blogbeitrag beide Optionen und gehen sowohl auf Vor- wie auch auf Nachteile ein.

Prothesen (=“Gebiss“)

Die Versorgung mit Prothesen, die umgangssprachlich Gebiss genannt wird, ist eine Zahnprothese als herausnehmbarer Zahnersatz und daher eine vergleichsweise kostengünstige Maßnahme, um zahn­lose Kiefer zu versorgen. Wenn der Kiefer komplett zahnlos ist, kommen sogenannte Totalprothesen zum Einsatz, die alle Zähne im Kiefer ersetzen. Sie bestehen meistens aus einer Kunststoffbasis und den darauf befestigten künstlichen Zähnen.

Die Vorteile einer Versorgung mit Prothesen sind zum einen die finanzielle Seite. Dieser günstige Zahnersatz ist eine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Weiterhin ist das Gesundheits­risiko gering, da es keine Abheilungsprozesse und das damit verbundene Risiko von Entzündungen oder Allergien gibt. Dazu ist jedoch eine optimale Anpassung Voraussetzung. Zum anderen ist der Zahnersatz sehr leicht zu reinigen, da er dafür einfach herausgenommen werden kann.
Die Nachteile bei dieser Versorgung wiegen leider schwerer, denn z.B. ist ein Verrutschen der Prothese möglich und auch optisch liefert die Versorgung mit festsitzenden Lösungen ästhetisch ansprechendere Ergebnisse. Zudem fällt es Patienten am Anfang oft schwer, sich deutlich zu artikulieren. Weiterhin können durch den Kunststoff der Prothese die Geschmacksrezeptoren am Gaumen „abgedeckt“ werden, wodurch es zu einem Geschmacksverlust kommen kann.

Implantate mit Prothesen

Die festsitzende Versorgung bei zahnlosen Kiefern wird über Implantate mit Prothesen sichergestellt. Bei Smile ID haben wir uns außerdem auf das innovative All-on-4®-Konzept spezialisiert. Mithilfe dieses Konzeptes ermöglichen wir unseren Patienten festsitzenden und sofort belastbaren Zahn­ersatz innerhalb nur eines Tages. Dabei werden in der Regel nur vier bis maximal sechs Zahn­implantate in den Kieferknochen eingebracht, um den gesamten Kiefer mit neuen festen Zähnen zu versorgen, die ästhetisch einwandfrei sind.

Die Vorteile der Behandlung mit Implantaten und Prothesen sind, dass sie optisch nicht von den natürlichen Zähnen zu unterscheiden sind. Außerdem bieten sie bei optimaler Pflege eine lebens­lange Haltbarkeit und bieten ein sicheres Beiß- und Kaugefühl, da sie auch bei hohen Kaubelastungen widerstandsfähig sind. Im Gegensatz zur Versorgung mit herausnehmbaren Prothesen wie dem Gebiss bleibt bei Implantaten der Geschmackssinn erhalten und es kommt zu keiner Einschränkung der Aussprache. Sie sind sehr hoch verträglich und bieten jederzeit das Gefühl von echten Zähnen.
Die Nachteile dieser Versorgungsmöglichkeit sind die höheren Kosten als beim herausnehmbaren Zahnersatz. Außerdem können chirurgische Maßnahmen mit Aufbau des Kieferknochens notwendig werden, sofern Implantate bei Kieferschwund gesetzt werden müssen. Hinzu kommen allgemeine OP-Risiken, wie die Narkose, mögliche Wundheilungsstörungen, Entzündungen etc. Weiterhin sollten Patienten auf eine optimale tägliche Mundhygiene achten, damit keine Entzündungen entstehen.

Gerne beraten wir ausführlich persönlich zu den individuellen zahnmedizinischen Versorgungs­möglichkeiten bei zahnlosen Kiefern. Vereinbaren Sie dafür einfach einen Termin – dies geht direkt über unsere Website oder aber telefonisch unter 0201/24 86 06 25. Wir freuen uns auf Sie!

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