Veneers

Veneers, auch Facings (Facetten) genannt, sind Verblendschalen, die zur Änderung der Zahnform , Zahnfarbe und Struktur auf die Zähne angebracht werden. Häufig bestehen Veneers aus Keramik. Man kann diese auch aus Kunststoff herstellen.

Diese Methode aus der ästhetischen Zahnmedizin ist nicht ganz neu: Seit Jahrzehnten helfen Zahnärzte bei dem strahlenden Lächeln diverser Filmgrößen in Hollywood mit diesen Verblendungen nach. Daher kommt auch der Begriff „Hollywood Smile“

Bis heute haben sich die Veneers bewährt: Wenn man alle Eigenschaften von Veneers kennt, entscheidet man sich mittlerweile immer öfter gegen die klassische Krone (immer unter der Voraussetzung, dass die medizinische Indikation gegeben ist) und bevorzugt stattdessen ein Veneer. Die Materialstärke der klassischen Veneers beträgt hierbei etwa einen Millimeter.

Im Vergleich zu den hauchdünnen Non Prep Veneers hat die Materialstärke den klassischen Veneers den Beinamen „dicke“ Veneers eingebracht.

Die Vorteile der klassischen Veneers bestehen vor allem in der Abdeckung extremer Zahnverfärbungen. Ihr größter Nachteil ist ganz klar: Bei den klassischen Veneers muss noch verhältnismäßig viel von der natürlichen Zahnsubstanz abgetragen werden. Bei den Non-Prep Veneers wird hingegen keine oder nur in äußerst seltenen Fällen Zahnsubstanz abgetragen.

Sie Fragen – wir antworten: Häufige Fragen zu Veneers

Bei SMILE ID achten wir besonders auf die Verträglichkeit der Substanzen, mit denen wir unsere Patienten behandeln.
Veneers bestehen aus Keramik und der Körper behandelt Keramik als neutrales Element. Somit sind Veneers bioverträglich. In sehr seltenen Fällen kann es jedoch trotzdem zu einer Reaktion kommen. Der Körper reagiert dann nicht auf die Keramik oder das Veneer selbst sondern auf den Klebstoff mit dem das Veneer auf den Zahn angebracht wird. Grundsätzlich werden Veneers eine sehr gute Gesundheitsverträglichkeit in vielen Studien bescheinigt.
Non Prep Veneers sind die Weiterentwicklung von klassischen Veneers. Bei klassischen Veneers muss noch Zahnschmelz entfernt werden.
Dies ist bei Non Prep Veneers nicht mehr nötig. Die Keramikschalen sind noch dünner als die der klassischen Facings.
So können Non Prep Veneers nahezu ohne Präparation aufgesetzt werden.
Diese Frage können wir Ihnen bei SMILE ID sehr einfach beantworten. Der Zahnarzt muss bei klassischen Veneers nur minimale Korrekturen am Zahnschmelz durchführen (shaping). Eine Betäubung ist dafür meist nicht notwendig. Bei Non Prep Veneers kann zumeist sogar auf das Anschleifen der Zähne völlig verzichtet werden. Daher ist Angst vor möglichen Schmerzen bei der Behandlung unbegründet.
Diese Frage wird uns oft gestellt. Die Verweildauer von Veneers ist extrem lang. Veneers halten zumeist so lange wie die natürliche Zahnsubstanz. 20 Jahren sind da keine Ausnahme. Voraussetzung dafür ist, so wie auch für die eigenen Zähne, eine gute Mundhygiene und Pflege.
Alternativen zu einem Veneer kann man nur Fallbezogen nennen. Je nach medizinischer Indikation gibt es im Allgemeinen folgende Alternativen:
  • Aufhellung der Zahnfarbe: Bleaching (In manchen genetisch bedingten Fällen der Zahnverfärbung ist dies jedoch nicht möglich)
  • Änderung der Zahnform/ Struktur: Keine Alternative; Möglich ist es in manchen Fällen, für einen begrenzten Zeitraum, mit Kunststoff zu arbeiten. Im Vergleich zu einem Veneer aus Keramik ist diese Alternative jedoch eher "Flickwerk".
  • Änderung der Zahnstellung (z.B.: Lücken): Korrektur mit Aligner (unsichtbare Zahnspange).
  • Starker Substanz-Verlust und Vorschädigung des Zahnes: Krone oder Teilkrone
Insgesamt kann man sagen, dass es im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Zahnästhetik, einem ausdrucksstarken Lächeln und dem Schutz der Zähne Veneers alternativlos sind.
Je nach Veneer Art gibt es verschiedene Abläufe der Behandlung mit Veneers.


Klassische Veneers
Klassische Veneers bringen Vorteile für Patienten mit extremen Zahnverfärbungen. Die Keramik ist stärker und daher weniger transparent. Für klassische Veneers müssen die Zähne jedoch vorher vom Zahnarzt beschliffen werden. Die abgetragene Schichtdicke liegt zwischen 0,3 und 1 mm und ist damit sehr gering. Die Vorbereitung der Zähne für Aufnahme von Veneers kann unter lokaler Betäubung durchgeführt werden. Schmerzen sind daher in der Regel nicht zu verspüren. Nach der Vorbereitung wird ein Modell von der bestehenden Situation der Zähne angefertigt. Die vorbehandelten Zähne werden, je nach Materialabtrag, zunächst mit einem Provisorium aus Kunststoff (Facetten) versorgt. Mit diesen provisorischen Facetten wird die Zeit für die Arbeit des Labors an den fertigen Facings überbrückt. Im Labor bereitet der Techniker zunächst ein Wax up des Veneers vor. Das Wax up ist nicht mit dem Mock up zu verwechseln. Ein Mock up ist ein Kunststoff - Veneer. Das Mock up kann getragen werden und soll einen ersten Eindruck des fertigen Veneers vermitteln. Der Patient bekommt so einen sehr realen Eindruck davon wie eine Zahnveränderung durch Veneers bei ihm wirken wird. Das Wax up ist der realitätsgetreue Prototyp des späteren Veneers. Vom Wax up wird das Mock up und die endgültigen Veneers abgenommen. Hierbei ist das Wax up weich und veränderbar. Der Zahnarzt kann so, in Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker das Wax up nach Wunsch des Patienten verändern. So entsteht schließlich ein ästhetisch abgestimmtes Produkt, individuell für den Patienten angefertigt.

Non Prep Veneers
Bei den Vorbereitungen unterscheiden sich Non Prep Veneers geringfügig zu klassischen Veneers. Der größte Unterschied ist nur die Zahnvorbereitung. Bei Non Prep Veneers muss praktisch kein Zahnschmelz abgetragen werden. Zumeist beschränkt sich die Vorbereitung auf eine perfekte Zahnreinigung. Im schlimmsten Fall können minimale Korrekturen notwendig sein. Eine Betäubung ist daher zumeist auch nicht erforderlich. Sie wird jedoch auf Patientenwunsch trotzdem gegeben. Für die Arbeit im Labor oder auch für die Arbeit am Wax up ergeben sich ebenfalls keine Unterschiede. In beiden Fällen arbeiten wir bei SMILE ID mit größter Sorgfalt bei der Vorbereitung der Veneers. Unser Ziel ist es, immer ein möglichst optimales Ergebnis für Sie zu erzielen.  In jedem der beiden oben genannten Fälle findet, vor dem definitiven Einsetzen der Veneers, eine Anprobe im Mund statt. Ein lohnender Zeitaufwand, wie wir finden. Durch die Anprobe ist es uns möglich die Veneers durch bestimmte Farbnuancen und Töne so zu ergänzen, dass das Ergebnis am Ende perfekt wird. Das Verkleben selbst erfordert erneut besonders viel Geschick und Zeit vom Zahnarzt. Der etwas höhere Zeitaufwand bei der Anprobe und der endgültigen Verklebung lohnen sich immer. So hat sich im Vergleich vorher nachher immer jede Mühe für den Zahnarzt und den Patienten gelohnt, denn das Lächeln ist dann wieder ästhetisch, natürlich und wirkt lebendig.